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Hintergründe
Tag für Tag 25 000 Todesopfer
"Das Hungerproblem ist die verborgene Massenvernichtung unserer Zeit.
Es ist die schleichende Zerstörung von Menschen in riesigem Ausmaß,
die Tag für Tag weitergeht. Und wir kennen die Bedingungen, unter
denen dies geschieht."
(Richard Barnet, britischer Politikwissenschaftler)
- Über eine Milliarde Menschen leiden an chronischem Hunger;
infolge dessen sterben 25.000 Menschen täglich. Über die Hälfte davon sind Kinder unter 5 Jahren.
- Die Hälfte der Hungernden leben in Südasien, ein Drittel in Afrika südlich des Sahara,
der Rest in Lateinamerika und in weiteren Regionen Asiens.
- Jährlich erblinden mehr als 250.000 Kinder auf Grund von Vitamin-A-Mangel.
- Jedes Jahr sterben 550.000 Frauen bei der Geburt ihres ersten Kindes.
Diese ungeheure Zerstörung menschlichen Potenzials ist umso tragischer, da Hunger
überwunden werden kann. Die Welt erzeugt mehr als genug Nahrung für alle, und das wird
auch in Zukunft der Fall sein, wenn wir vernünftig handeln.
Die Weltgemeinschaft besitzt sowohl die nötigen finanziellen Ressourcen, als auch das Wissen,
um chronische Unter- und Mangelernährung zu überwinden.
Heute ist die Beendigung des Hungers in erster Linie ein menschliches Problem:
Chronische Unter- und Mangelernährung bestehen fort, weil wir Menschen es versäumt haben,
unsere Gesellschaft so zu organisieren, dass jede/r die Chance hat, eigenständig ein
gesundes und produktives Leben zu führen.
Das Hunger Projekt hat sich diesem Ziel verschrieben:
die Überwindung der chronischen Unterernährung und Armut weltweit.
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IM KONTEXT
Newsletter 10/2009: Mikrokredite – eine Erfolgsgeschichte

Das Mikrofinanz-Programm des Hunger Projekts ist ein Trainings-, Spar- und Kreditprogramm, das – will man den Hunger in Afrika überwinden – eine entscheidende Lücke schließt.
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