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Die Situation der Frauen
Weltweite Ungleichbehandlung
In Afrika kommen 1/6 aller Säuglinge untergewichtig zur Welt.
In Indien und Bangladesch sind es 1/3 bzw. die Hälfte aller Säuglinge, da die Frauen in
Südasien unter der weltweit schlimmsten Geschlechter-Diskriminierung leiden –
ihr ganzes Leben lang.
Die Situation der Frauen, insbesondere in ärmeren Regionen, ist in einem hohen Maß
geprägt von Ungerechtigkeit und Unterdrückung, von Missachtung und Misshandlung:
- 70 Prozent der chronisch Hungernden weltweit sind Frauen und Mädchen.
- 70 Prozent der Analphabeten weltweit sind Frauen.
- Frauen tragen die Hauptarbeitslast für die Versorgung der Familie mit den Grundnahrungsmitteln.
- Frauen leisten weltweit zwei Drittel aller Arbeitsstunden und produzieren die Hälfte aller
Lebensmittel.
- Frauen verdienen nicht mehr als 10 Prozent des weltweiten Einkommens
und haben Anteil an weniger als 1 Prozent der weltweiten Besitztümer.
- Frauen erhalten weitaus weniger an landwirtschaftlichen Zuschüssen und Unterstützung als Männer.
- Mädchen wird öfter Bildung und Gesundheitsfürsorge verwehrt oder nur
in geringerem Maße ermöglicht.
- Viele Mädchen werden nicht oder kaum zur Schule geschickt
- Mädchen und Frauen sind immer wieder Opfer von Gewalt - auch im eigenen Zuhause.
In vielen Regionen haben Mädchen und Frauen in der Familie und im Dorf kein Stimmrecht
bei Entscheidungen, die direkt ihr Leben beeinflussen, wie beispielsweise
hinsichtlich der Familienplanung, Nahrungsmittelproduktion, Ernährung, sanitären Einrichtungen, etc.
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IM KONTEXT
Frauen geben 8

Die Kooperations-veranstaltungen des Hunger Projekts am 22. bzw. 23.6.09 mit UNIFEM in Hamburg und München waren ein voller Erfolg.
In Hamburg fand die Veranstaltung in den Räumen des Norddeutschen Rundfunks statt, in München war man zu Gast im Foyer des Bayrischen Rundfunks.
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Initiative für die afrikanische Farmerin

In Afrika, südlich der Sahara, bauen Frauen 80 Prozent der Nahrungsmittel an.
Dennoch gehört ihnen nur 1 Prozent des Landes. Um die ökonomische Situation dieser Frauen zu stärken,
hat das Hunger Projekt die "Initiative für die afrikanische Farmerin" ins Leben gerufen.
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Diskussion am Runden Tisch mit Frauen aus Südafrika und Bayern

Am 8. Oktober 2009 fand im Bayerischen Staatsministerium für Arbeit u. Sozialordnung, Familie und Frauen in München eine
Diskussion mit Frauen aus Südafrika und Bayern statt. Leni Rieppel vom Hunger Projekt
wurde zum Thema ‚Entwicklungshilfe für Frauen’ als Referentin eingeladen.
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Nationaler Tag des Mädchens 2009 in Bangladesch

Am 6. Oktober 2009 wurde an mehr als 700 verschiedenen Orten der 10. National Girl Child Day,
der "Nationale Tag des Mädchens" in ganz Bangladesch gefeiert. Er stand dieses Jahr unter dem Motto:
„Jedes Mädchen soll in einer sicheren und glücklichen Umgebung aufwachsen“.
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Diskriminierung der Frauen in Indien
Unterernährung, Selbstverleugnung und Mangel an Mitspracherecht prägen das tägliche
Leben der Frauen in Indien. Die fatale Mitgift-Praxis verschärft die Probleme zusätzlich.
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Newsletter 03/2007

Focus Indien: Frauen spielen eine Schlüsselrolle bei der Erreichung der UN-Millenniumsziele...
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