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Schlüsselfaktoren
Überwindung chronischer Unterernährung
Die Herausforderung, chronischen Hunger nachhaltig zu beenden, ist untrennbar mit einer ganzen Reihe von Aufgaben verbunden:
Der Status von Frauen
Frauen müssen nicht nur gleichwertige Partnerinnen im Entwicklungsprozess sein, sie übernehmen darin sogar eine Schlüsselrolle.
Partizipation
Die betroffenen Menschen sind keine betroffene Zielgruppe, sondern sie gestalten aktiv ihre eigene Zukunft.
Umfassende Gesundheit und Bildung
Es gibt Basis-Gesundheitsversorgung, genügend und sauberes Trinkwasser, funktionstüchtige sanitäre Einrichtungen, ausreichend gesunde Nahrung und Grundbildung zugänglich und erschwinglich für alle.
Nahrungsmittelsicherheit
Nahrung ist überall und für jede Gesellschaftsschicht verfügbar und zugänglich.
Gesicherter Lebensunterhalt
Jeder Mensch erhält die Möglichkeit, genug Geld zu verdienen, um seine Grundbedürfnisse zu erfüllen.
Stabilisierung des Bevölkerungswachstums
Mit Grundbildung und dem Wissen, dass ihre Kinder überleben, entscheiden sich Menschen für weniger Nachwuchs.
Lokaldemokratie
Menschen haben auf kommunaler und regionaler Ebene die Möglichkeit zu Mitspracherecht und Entscheidungsbefugnis.
Bewahrung von Natur und Umwelt
Alles Leben und jeder menschliche Fortschritt hängt davon ab, dass die Zerstörung unserer Luft, der Böden, des
Wassers und des wertvollen natürlichen Gleichgewichts verlangsamt und umgekehrt wird.
Das Hunger Projekt konzentriert sich auf diese Gesichtspunkte - wohl wissend, dass gleichzeitig auch
noch andere Faktoren entscheidend sind - beispielsweise das Schaffen von Frieden, der Aufbau
demokratischer Strukturen, die Wahrung der Menschenrechte.
Zugleich ist klar: Die Aufgabe, Hunger zu beenden, kann von keiner Organisation, nicht einmal von
irgendeinem denkbaren Netzwerk von Organisationen bewältigt werden.
Die Überwindung chronischer Unterernährung wird nicht durch eine Reihe gut organisierter Projekte
herbeigeführt werden, sondern durch ein Umdenken in Politik und Öffentlichkeit sowie Millionen
gezielter Aktionen, von denen der größte Teil nie öffentlich wahrgenommen, geschweige denn dokumentiert
und gemessen werden wird.
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IM KONTEXT
Newsletter 10/2009: Mikrokredite – eine Erfolgsgeschichte

Das Mikrofinanz-Programm des Hunger Projekts ist ein Trainings-, Spar- und Kreditprogramm, das – will man den Hunger in Afrika überwinden – eine entscheidende Lücke schließt.
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Der Sarojini-Naidu-Preis 2010

Am 15. September 2010 traf sich die Jury des alljährlich vergebenen
Sarojini-Naidu-Preises 2010, um die diesjährigen Preisträger des Journalistenpreises auszuwählen.
Die Jury vergab Preise in den Kategorien Englisch, Hindi und einer weiteren Sprache.
Ausgezeichnet wurden Beiträge, die die Situation der Frauen in den Panchayats Regionen thematisieren.
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Warum wir den Menschen nicht beibringen, wie man Fische fängt

In den meisten Regionen, in denen Menschen hungern, wird mehr als genug Nahrung produziert.
Die Fische sind da. Die Menschen wissen, wie man Fische fängt.
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Die Epizentren-Strategie

Gruppen von Dörfern schließen sich zu dynamische Zentren zusammen und lernen dort,
gemeinsam zu handeln, um ihre Grundbedürfnisse zu erfüllen.
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Kampf für eine sauberere Umwelt

Demonstrationen sind einer der Ansatzpunkte, den die Aktiven des Hunger Projekts nutzen,
um gegen die dramatische Umweltverschmutzung vorzugehen und für den Umweltschutz einzutreten.
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Die Women´s Leadership Workshops des Hunger Projekts

Das Hunger Projekt fördert gezielt gewählte Vertreterinnen lokaler
Selbstverwaltungs- gremien im ländliche Raum in Indien (Panchayats)
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Was meinen wir mit „Empowerment“?

Viele Jahre lang hat man uns geraten: “Benützt das Wort Empowerment nicht – es ist zu radikal.”
Heute widmet die Weltbank dem Thema Empowerment eine ganze Website. Was steckt hinter diesem Begriff?
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