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Strategien
Unsere Strategien für einen nachhaltigen Wandel
Hunger und Armut sind nicht zufällig entstanden.
Sie sind die Folge von tief verwurzelten sozialen Bedingungen, wie
Gesetzen, Traditionen, Einstellungen und Verhaltensweisen. Unterdrückung,
Ausgrenzung, Entmachtung und Entrechtung von Männern und Frauen, und ganz
besonders von Frauen, führen dazu, dass chronischer Hunger und Armut fortbestehen.
Für eine erfolgreiche Umsetzung unserer Strategien sind in unserer Erfahrung die
folgenden Interventionen erforderlich:
Soziale Mobilisierung
Die Grundeinstellung der Menschen, die von Resignation und Abhängigkeit geprägt ist,
muss konfrontiert und verändert werden.
In vielen Ländern wird dies durch den „Vision, Commitment and Action Workshop“ und die
Ausbildung von lokalen Entwicklungstrainerinnen und -trainer erreicht, die ihrerseits die anderen
Dorfbewohner dazu motivieren und organisieren, selbst aktiv zu werden.
Stärkung der lokalen Selbstverwaltung
Es muss ein wirkungsvolles Forum geschaffen werden, das den Dorfbewohnerinnen und -bewohnern erlaubt,
ihre Grundbedürfnisse zu erfüllen und Zugang zu Ressourcen der Regierung zu erhalten, die
ihnen rechtsmäßig zustehen.
Interventionen zur Gleichstellung der Geschlechter
Frauen tragen traditionell meist die Hauptverantwortung für die Gesundheit der Familie,
für Schulbildung und Ernährungssicherung der Kinder und sorgen oft auch für einen Teil des
Haushaltseinkommens.
Sie erhalten jedoch selbst keinen Zugang zu dem erwirtschafteten Haushaltseinkommen,
haben keine Landrechte und keine Entscheidungsbefugnis in der Familie noch in politischen und
wirtschaftlichen Gremien. Das Hunger Projekt hat es sich zur höchsten Priorität gemacht,
Frauen politisch, gesellschaftlich und wirtschaftlich zu stärken.
Die Menschen vor Ort nehmen mit ihrer Kreativität, mit ihrem Potenzial und mit
ihren eigenen Ressourcen die Schlüsselrolle bei der Überwindung chronischen Hungers ein.
Aus diesem Grund wird die Arbeit in den sich entwickelnden Ländern nur von Landsleuten geleitet und durchgeführt.
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IM KONTEXT
Newsletter 10/2009: Mikrokredite – eine Erfolgsgeschichte

Das Mikrofinanz-Programm des Hunger Projekts ist ein Trainings-, Spar- und Kreditprogramm, das – will man den Hunger in Afrika überwinden – eine entscheidende Lücke schließt.
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Der Sarojini-Naidu-Preis 2010

Am 15. September 2010 traf sich die Jury des alljährlich vergebenen
Sarojini-Naidu-Preises 2010, um die diesjährigen Preisträger des Journalistenpreises auszuwählen.
Die Jury vergab Preise in den Kategorien Englisch, Hindi und einer weiteren Sprache.
Ausgezeichnet wurden Beiträge, die die Situation der Frauen in den Panchayats Regionen thematisieren.
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Warum wir den Menschen nicht beibringen, wie man Fische fängt

In den meisten Regionen, in denen Menschen hungern, wird mehr als genug Nahrung produziert.
Die Fische sind da. Die Menschen wissen, wie man Fische fängt.
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Die Epizentren-Strategie

Gruppen von Dörfern schließen sich zu dynamische Zentren zusammen und lernen dort,
gemeinsam zu handeln, um ihre Grundbedürfnisse zu erfüllen.
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Kampf für eine sauberere Umwelt

Demonstrationen sind einer der Ansatzpunkte, den die Aktiven des Hunger Projekts nutzen,
um gegen die dramatische Umweltverschmutzung vorzugehen und für den Umweltschutz einzutreten.
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Die Women´s Leadership Workshops des Hunger Projekts

Das Hunger Projekt fördert gezielt gewählte Vertreterinnen lokaler
Selbstverwaltungs- gremien im ländliche Raum in Indien (Panchayats)
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Was meinen wir mit „Empowerment“?

Viele Jahre lang hat man uns geraten: “Benützt das Wort Empowerment nicht – es ist zu radikal.”
Heute widmet die Weltbank dem Thema Empowerment eine ganze Website. Was steckt hinter diesem Begriff?
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