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Die Grundprinzipien unserer Arbeit

  • Vertrauen in das menschliche Potential

    Jeder Mensch hat – neben den überlebensnotwendigen Grundbedürfnissen – das fundamentale Bedürfnis und die Fähigkeit, ein Leben zu führen, das von Würde und Sinn geprägt ist.
  • Miteinander-verbunden-sein

    Unsere Verantwortung erstreckt sich nicht nur auf unser eigenes Leben und unser unmittelbares Umfeld. So, wie wir unsere Mitmenschen und unsere Umwelt beeinflussen, wirken diese umgekehrt auch auf uns ein. In diesem Sinne sind Hunger und Armut nicht nur regionale, sondern globale Themen.
  • Vision

    Am Anfang jeglichen Fortschrittes steht eine Vision – das Bild einer Zukunft, die es wert ist, verwirklicht zu werden. Unsere Vision ist die nachhaltige Überwindung chronischen Hungers und damit eine Zukunft, in der Menschen die Chance haben, ein gesundes und produktives Leben in Harmonie mit der Natur zu führen.
  • Entschlossenheit

    Es bedarf einer außergewöhnlichen Entschlossenheit, um eine große Vision konsequent umzusetzen und auftretende Hindernisse und Rückschläge zu überwinden. Wir rufen diese Entschlossenheit immer wieder hervor und halten sie lebendig und zielgerichtet.
  • Führungskraft

    Hunger zu überwinden erfordert Führungskraft auf allen gesellschaftlichen Ebenen. Menschen, die Führung übernehmen, wirken als treibende Kraft, um Vision und Entschlossenheit hervorzubringen und Mitmenschen dazu anzuregen, sich zu engagieren.
  • Strategie und Aktion

    Einer Herausforderung zu begegnen, die so komplex und entmutigend ist wie chronische Unterernährung, macht herausragende Strategien notwendig, aus denen weitreichende Aktionen hervorgehen. Zugleich müssen die Handlungsansätze ständig an neue Erfordernisse angepasst werden.
  • Eigenständigkeit

    Die Menschen, deren Leben unmittelbar von Hunger und Armut geprägt ist, werden nicht als Problem betrachtet – vielmehr spielen sie die Schlüsselrolle bei der Identifizierung, Planung und Umsetzung nachhaltiger Lösungen. Mit ihrer Kreativität, ihren Fähigkeiten, ihren Ressourcen und ihrer Entscheidungskraft entwickeln und gestalten sie selbst ihr Leben neu.
  • Unterstützendes Umfeld

    Ein eigenständiges Leben ist auch abhängig von den Chancen, die eine Gesellschaft bietet. Wir wirken darauf hin, ein unterstützendes gesellschaftliches und politisches Umfeld zu schaffen, damit Eigeninitiative und eigenständiges Handeln zum Erfolg führen können.
  • Stärkung der Frauen

    Frauen und Mädchen tragen traditionell die Hauptverantwortung für das Wohlergehen der Familie und Gemeinschaft. Doch gerade sie sind am meisten von Hunger und Armut betroffen. Zudem tritt Unterernährung besonders dort auf, wo Frauen durch Gesetze und Traditionen unterdrückt werden und ihnen systematisch der Zugang zu Ressourcen, Informationen und Bildung verwehrt wird. Die ökonomische und gesellschaftliche Stärkung der Frauen steht daher im Mittelpunkt all unserer Strategien.
  • Investition in eine neue Zukunft

    In Partnerschaft und globaler Verantwortung setzen wir unser Geld und unsere Aktivität für die Verwirklichung unserer Vision ein – nicht im Sinne von Wohltätigkeit, sondern als bewusste Investition in eine lebenswerte Zukunft für alle Menschen.

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Newsletter 10/2009: Mikrokredite – eine Erfolgsgeschichte
Das Mikrofinanz-Programm des Hunger Projekts ist ein Trainings-, Spar- und Kreditprogramm, das – will man den Hunger in Afrika überwinden – eine entscheidende Lücke schließt. >> mehr
Der Sarojini-Naidu-Preis 2010
Am 15. September 2010 traf sich die Jury des alljährlich vergebenen Sarojini-Naidu-Preises 2010, um die diesjährigen Preisträger des Journalistenpreises auszuwählen. Die Jury vergab Preise in den Kategorien Englisch, Hindi und einer weiteren Sprache. Ausgezeichnet wurden Beiträge, die die Situation der Frauen in den Panchayats Regionen thematisieren. >> mehr
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