Epizentren

Eine kosteneffiziente Basisstrategie

Das Hunger Projekt arbeitet seit 15 Jahren in Partnerschaft mit den Menschen und Führungskräften in Ost-, West-, und im südlichen Afrika und hat in dieser Zeit eine kosteneffiziente und leicht übertragbare Strategie entwickelt, die sich die Epizentren-Strategie nennt.

Diese „Bottom-up“ – Strategie hat sich für die Überwindung des Hungers und der Armut im ländlichen Afrika als sehr erfolgreich erwiesen.

Dynamische Zentren

Gruppen von Dörfern schließen sich zu dynamischen Zentren zusammen und lernen dort, gemeinsam zu handeln, um ihre Grundbedürfnisse zu erfüllen. Sie erhalten außerdem Zugang zu bisher unbekannten und/oder ungenutzten Regierungsressourcen.

Die Epizentren liegen in Gegenden, die weit (mind. 20 km) von kleinen und größeren Städten entfernt sind und damit von Gesundheitsdiensten, Schulen, Märkten und oft auch Diensten anderer Nichtregierungsorganisationen abgeschnitten sind.

Vier Phasen

Die Epizentren-Strategie ist in vier klar unterschiedene Phasen unterteilt und begleitet die Menschen innerhalb von fünf Jahren von extremer Armut hin zu einem Leben in Eigenständigkeit.

Die Grundeinstellung der Menschen, die zu Beginn von Abhängigkeit, Resignation und der Diskriminierung von Frauen geprägt ist, wird durch diesen Prozess verändert. Es entsteht eine neue Haltung, die auf Verantwortung, Eigenständigkeit und der Gleichstellung der Geschlechter basiert.

Die Bilanz

Insgesamt wurden bis heute 105 Epizentren in acht afrikanischen Staaten aufgebaut, die insgesamt drei Millionen Menschen befähigen, nachhaltige Verbesserungen in den Bereichen Gesundheit, Bildung, Ernährung und Familieneinkommen durchzusetzen.

Davon agieren 19 Epizentren schon komplett eigenständig, d.h. sie erhalten keine Förderung und Finanzierung des Hunger Projekts mehr von außen.

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Themenkreis
Der Bau eines Epizentrums
Video über den Bau eines Epizentrums



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Präsentation mit Dr. Idrissa Dicko
Dr. Idrissa Dicko aus Burkina Faso informierte am 3. und 4. Juni 2007 in München und Hamburg über die Arbeit des Hunger Projekts in Afrika. Er ist seit 10 Jahren Landesdirektor und hat die Arbeit des Hunger Projekts dort aufgebaut. >> mehr