Das Epizentrum

Phase 3: Fortschritt auf allen Ebenen

In Phase Drei, die bis zu drei Jahre dauern kann, machen die Menschen im Epizentrum auf allen Ebenen Fortschritte. Die Partnerschaft mit kommunalen Regierungsvertretern wird gefestigt und vertieft.

Landwirtschaft

Auf der Gemeinschaftsfarm lernen die Bauern, wie sie neue Samen, kleine Bewässerungsanlagen und Kompostiertechniken nutzen können. Sie diversifizieren ihre Saaten und benutzen Geräte zur Nahrungsmittelweiterverarbeitung. Das Lebensmittel- lager ist voll mit Lebensmitteln der Farm, dadurch können die Preise stabil gehalten werden und der Nahrungsmittelknappheit wird vorgebeugt.

Einkommen

Durch die verbesserte Produktion und bessere Preise steigt das Einkommen. Kredite und Training ermöglichen den Menschen in einkommensschaffende Aktivitäten zu investieren.

Gesundheit

Das Gesundheitszentrum gewährleistet die medizinische Grundversorgung und erste Hilfe. Es gibt Impfungen und Gesundheitsaufzeichnungen für alle Kinder sowie Geburtsvorbereitung und -nachsorge für Frauen. Es gibt sauberes Trinkwasser und sanitäre Einrichtungen. Mehr Männer und Frauen benutzen Kondome und lassen sich auf HIV testen.

Bildung

Da mehr Geld zur Verfügung steht, können Mädchen und Jungen länger in der Schule bleiben. Frauen bilden sich weiter und nehmen als Führungskräfte am gesellschaftlichen Leben teil. Die Entwicklungstrainer reisen in weit abgelegene Dörfer, um dort das Lesen und Schreiben zu lehren.

Gleichstellung der Geschlechter

Durch alle oben genannten Maßnahmen, in denen Frauen immer selbstverständlicher in Führungsrollen auftauchen, gewinnen diese an Selbstvertrauen. Die Männer respektieren sie und die Beziehungen werden partnerschaftlicher.

Kredite der IAF Bank

Die IAF Bank vergibt Kredite und erhält sie zurück, führt Buch über die Geldbewegungen und stellt Erspartes als Kapital bereit. Die Frauen, die die Bank leiten, nehmen nach gründlicher Vorbereitung an den offiziellen Regierungsexamen teil, damit aus dem Kreditprogramm eine offiziell anerkannte Dorfbank werden kann.

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Themenkreis
Die Epizentren-Strategie
Gruppen von Dörfern schließen sich zu dynamische Zentren zusammen und lernen dort, gemeinsam zu handeln, um ihre Grundbedürfnisse zu erfüllen. >> mehr
Der Bau eines Epizentrums
Video über den Bau eines Epizentrums



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Besuch im Jaldu-Epizentrum am 13. 7. 2010
Jemima Hartshorn arbeitet für einige Monate in Addis Abeba in Äthiopien. Dort hat sie das Jaldu Epizentrum besucht, in dem auch Ababa Banti lebt. Ihre Hühnerfarm war das Beispiel, das zur Veranschaulichung des Mikrokreditprogramms, in einer Broschüre des Hunger Projekts im vergangenen Jahr veröffentlicht wurde. Jemima übergab ihr den „Geschäftsbericht“. >> mehr
Reisebericht Malawi
Jemima Hartshorn, Aktive beim Hunger Projekt, war mit einer Gruppe von Investorinnen und Investoren in Juli 2007 in Malawi. Vor Ort konnte sie sich ein Bild von der Funktionsweise der Epizentren machen. >> mehr
Präsentation mit Dr. Idrissa Dicko
Dr. Idrissa Dicko aus Burkina Faso informierte am 3. und 4. Juni 2007 in München und Hamburg über die Arbeit des Hunger Projekts in Afrika. Er ist seit 10 Jahren Landesdirektor und hat die Arbeit des Hunger Projekts dort aufgebaut. >> mehr