Experten stimmen heute darin überein, dass eine Expansion lokal erfolgreicher
Empowerment-Ansätze auf die nationale Ebene der nächste wesentliche und unabdingbare
Schritt in Afrika ist – mit anderen Worten “Scaling-up”.
Dies wurde auch in den Berichten des UN-Millenniumsprojekts hervorgehoben.
Um diese Herausforderung anzugehen, hat das Hunger Projekt eine mutige, neue Initiative
gestartet, die demonstrieren soll, dass diese Expansion in Afrika möglich ist und dass
ein gender-zentrierter Bottom-up-Ansatz eine realisierbare Alternative für den ganzen
Kontinent darstellt.
Unser erster Schritt in dieser Expansion wird die Ausweitung der Epizentren-Strategie auf
den ganzen Osten Ghanas und später auf ganz Ghana sein. “Scaling-up” ist nicht nur die
Ausweitung einer funktionierenden Strategie, sie beinhaltet die Verpflichtung, dass die
besten Verfahren und die besten Erneuerungen in den verschiedenen Epizentren allen anderen
Epizentren zur Verfügung gestellt werden. Modernste unabhängige Evaluationen sollen über
die Auswirkungen dieser Strategie Aufschluss geben.
Dies ist die ehrgeizigste Initiative, die wir je gestartet haben – nicht nur auf
finanzieller Ebene. “Scaling up” setzt Erfolge in Bereichen voraus, in denen die
Menschheit oft gescheitert ist – echte Partnerschaft zwischen Frauen und Männern,
effektive Zusammenarbeit unter den Entwicklungsorganisationen und eine kraftvolle
Beziehung zwischen der örtlichen Selbstverwaltung und der Dorfbewohnern.
Wir wollen all dies für die Entscheidungsträger unbestreitbar machen. Und nicht nur das:
Langfristig wollen wir damit weltweit ein Umdenken in der Entwicklungszusammenarbeit fördern.