Das Epizentrum

Scaling-up

Experten stimmen heute darin überein, dass eine Expansion lokal erfolgreicher Empowerment-Ansätze auf die nationale Ebene der nächste wesentliche und unabdingbare Schritt in Afrika ist – mit anderen Worten “Scaling-up”.

Dies wurde auch in den Berichten des UN-Millenniumsprojekts hervorgehoben. Um diese Herausforderung anzugehen, hat das Hunger Projekt eine mutige, neue Initiative gestartet, die demonstrieren soll, dass diese Expansion in Afrika möglich ist und dass ein gender-zentrierter Bottom-up-Ansatz eine realisierbare Alternative für den ganzen Kontinent darstellt.

Unser erster Schritt in dieser Expansion wird die Ausweitung der Epizentren-Strategie auf den ganzen Osten Ghanas und später auf ganz Ghana sein. “Scaling-up” ist nicht nur die Ausweitung einer funktionierenden Strategie, sie beinhaltet die Verpflichtung, dass die besten Verfahren und die besten Erneuerungen in den verschiedenen Epizentren allen anderen Epizentren zur Verfügung gestellt werden. Modernste unabhängige Evaluationen sollen über die Auswirkungen dieser Strategie Aufschluss geben.

Dies ist die ehrgeizigste Initiative, die wir je gestartet haben – nicht nur auf finanzieller Ebene. “Scaling up” setzt Erfolge in Bereichen voraus, in denen die Menschheit oft gescheitert ist – echte Partnerschaft zwischen Frauen und Männern, effektive Zusammenarbeit unter den Entwicklungsorganisationen und eine kraftvolle Beziehung zwischen der örtlichen Selbstverwaltung und der Dorfbewohnern.

Wir wollen all dies für die Entscheidungsträger unbestreitbar machen. Und nicht nur das: Langfristig wollen wir damit weltweit ein Umdenken in der Entwicklungszusammenarbeit fördern.

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Themenkreis
Die Epizentren-Strategie
Gruppen von Dörfern schließen sich zu dynamische Zentren zusammen und lernen dort, gemeinsam zu handeln, um ihre Grundbedürfnisse zu erfüllen. >> mehr
Der Bau eines Epizentrums
Video über den Bau eines Epizentrums



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Besuch im Jaldu-Epizentrum am 13. 7. 2010
Jemima Hartshorn arbeitet für einige Monate in Addis Abeba in Äthiopien. Dort hat sie das Jaldu Epizentrum besucht, in dem auch Ababa Banti lebt. Ihre Hühnerfarm war das Beispiel, das zur Veranschaulichung des Mikrokreditprogramms, in einer Broschüre des Hunger Projekts im vergangenen Jahr veröffentlicht wurde. Jemima übergab ihr den „Geschäftsbericht“. >> mehr
Reisebericht Malawi
Jemima Hartshorn, Aktive beim Hunger Projekt, war mit einer Gruppe von Investorinnen und Investoren in Juli 2007 in Malawi. Vor Ort konnte sie sich ein Bild von der Funktionsweise der Epizentren machen. >> mehr
Präsentation mit Dr. Idrissa Dicko
Dr. Idrissa Dicko aus Burkina Faso informierte am 3. und 4. Juni 2007 in München und Hamburg über die Arbeit des Hunger Projekts in Afrika. Er ist seit 10 Jahren Landesdirektor und hat die Arbeit des Hunger Projekts dort aufgebaut. >> mehr