Die Initiative für die afrikanische Farmerin

Ökonomische Stärkung der Landfrauen Afrikas

In Afrika südlich der Sahara bauen Frauen 80 Prozent der Nahrungsmittel an. Sie sind es, die nahezu alle Arbeiten erledigen, den Anbau, den Transport und die Vermarktung der Nahrungsmittel.

Dennoch gehört diesen Frauen nur 1 Prozent des Landes, sie erhalten nur 7 Prozent der landwirtschaftlichen Entwicklungshilfe und nur 10 Prozent der landwirtschaftlichen Kleinkredite.

Kredit-, Spar- und Trainingsprogramm

Um auf dieses wesentliche Versäumnis aufmerksam zu machen, hat das Hunger Projekt 1999 die Initiative für die Afrikanische Farmerin (IAF) ins Leben gerufen — ein Programm mit den Komponenten Training, Kleinkreditvergabe sowie Rücklagenbildung. Dieses stärkt unmittelbar die ökonomische Situation der Kleinbäuerinnen und somit ihre gesamten Familien.

Bankmanager-Training, Coki Epizentrum Senegal

Entwicklung des Kreditprogramms

Zu Beginn war das Ziel der Initiative für die Afrikanische Farmerin, zu beweisen, dass afrikanische Landfrauen ihr eigenes Kleinkredit-Programm aufbauen und leiten können. Diese Ziel ist erreicht worden.

Seit dem Jahr 2000 haben Kleinbäuerinnen 105.000 Darlehen über die Gesamtsumme von 8,3 Millionen US-Dollar erhalten. Im Jahre 2002 wurde entschieden, dass die IAF noch effektiver arbeiten kann, wenn sie in unsere Epizentren-Strategie eingebunden ist.

Staatlich anerkannte Landbanken

Ziel des IAF Mikrokredit Programms in jedem Epizentrums ist es, unsere Partnerinnen und Partner darin zu unterstützen, eine offiziell von der Regierung anerkannte, von den Frauen selbst geführte Landbank zu etablieren.

Offizielles Zertifikat der
Nsuta-Aweregya Epizentrum
Bank in Ghana.

Das Hunger Projekt ist die erste Organisation, der dies in Afrika gelungen ist – also Kleinbäuerinnen bei der Reise von einem Leben als Analphabetinnen hin zu dem Erfolg, eine offizielle Bankzertifizierung zu erhalten, zu begleiten.

Ein Meilenstein in der Epizentren-Strategie

In der Gesamtstrategie der Epizentren ist die staatliche Anerkennung einer Bank ein Meilenstein und ein Zeichen für den Übergang in die Eigenständigkeit. Die Bank gehört nicht dem Hunger Projekt, sie gehört ihren Mitgliedern und wird eigenverantwortlich von den IAF-Frauen aus dem Epizentrum geleitet. Ende 2009 hatten 19 Epizentren diesen Meilenstein erreicht.

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Themenkreis
Die Epizentren-Strategie
Gruppen von Dörfern schließen sich zu dynamische Zentren zusammen und lernen dort, gemeinsam zu handeln, um ihre Grundbedürfnisse zu erfüllen. >> mehr
Der Bau eines Epizentrums
Video über den Bau eines Epizentrums



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Besuch im Jaldu-Epizentrum am 13. 7. 2010
Jemima Hartshorn arbeitet für einige Monate in Addis Abeba in Äthiopien. Dort hat sie das Jaldu Epizentrum besucht, in dem auch Ababa Banti lebt. Ihre Hühnerfarm war das Beispiel, das zur Veranschaulichung des Mikrokreditprogramms, in einer Broschüre des Hunger Projekts im vergangenen Jahr veröffentlicht wurde. Jemima übergab ihr den „Geschäftsbericht“. >> mehr
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Jemima Hartshorn, Aktive beim Hunger Projekt, war mit einer Gruppe von Investorinnen und Investoren in Juli 2007 in Malawi. Vor Ort konnte sie sich ein Bild von der Funktionsweise der Epizentren machen. >> mehr
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