HIV/AIDS

Afrika ist in besonderem Maß von HIV/AIDS betroffen

  • 36,1 Millionen Menschen auf der Welt leben mit HIV/AIDS, 22 Millionen davon in Afrika
  • 59 Prozent der HIV/AIDS-Infizierten in Afrika südlich der Sahara sind Frauen.
  • 3/4 aller Menschen, die an AIDS gestorben sind, waren Afrikaner
  • 1,5 Millionen Erwachsene und Kinder sterben durchschnittlich pro Jahr an AIDS allein in Afrika.
  • 14 Millionen Kinder sind durch AIDS zu Waisen geworden, 11,6 Millionen davon in Afrika südlich der Sahara
  • Schätzungen zufolge wird es im Jahr 2010 in Afrika bis zu 35 Millionen AIDS-Waisen geben
(UNAIDS, Stand: 2006)

AIDS und die Folgen

In der Vergangenheit wurde HIV/AIDS zunächst vor allem als ein Gesundheitsthema betrachtet. Inzwischen ist es auch ein gravierendes politisches, soziales, ökonomisches und menschliches Problem.
  • AIDS betrifft die produktive Generation in Afrika. 1/3 der an AIDS erkrankten Menschen sind zwischen 15 und 25 Jahre alt. Dies führt z.B. zu einem Rückgang der landwirtschaftlichen Produktion einer Familie um 50 Prozent
  • AIDS wirft den Entwicklungsfortschritt um Jahrzehnte zurück. Die Kindersterblichkeit steigt und die Lebenserwartung sinkt.
  • Als einzige Region der Welt sind in den Ländern Afrikas südlich der Sahara mehr Frauen als Männer HIV-positiv und sterben an AIDS. Mädchen sind fünfmal mehr als Jungen gefährdet, sich mit AIDS zu infizieren.

Frauen sind benachteiligt

Geschlechtliche Benachteilung verstärkt die schnelle Verbreitung von HIV/AIDS
  • Frauen haben nicht die Macht zu bestimmen, ob, wie, wann, wo und - leider oft auch nicht - mit wem sie Sex haben.
  • Sie sind nicht über Prävention informiert, haben nicht die Möglichkeit sich zu schützen.
  • Sie sind aus biologischen Gründen anfälliger für eine Infektion.

Wer in Afrika chronischen Hunger bekämpfen will, muss das Thema HIV/AIDS miteinbeziehen. Das Hunger Projekt begegnet dieser Herausforderung mit gezielten Aktivitäten.

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