LATEINAMERIKA

Allgemeine Informationen

Lateinamerika hat eine Fläche von 20 Millionen km² und die Bevölkerung umfasst 600 Millionen Menschen.

Durch seine 500-jährige spanische und portugiesische Kolonialgeschichte ist Lateinamerika überwiegend katholisch geprägt.

Zwar gilt Lateinamerika generell als wohlhabender als Südasien oder Afrika, dennoch hungern dort weiterhin Millionen Menschen.

Kluft zwischen Arm und Reich

Betroffen sind vor allem die ländliche und eingeborene Bevölkerung, aber auch viele Menschen in den Slums der Großstädte. Mehr als 40 Prozent der Bevölkerung leben in Armut, 20 Prozent sogar in extremer Armut.

Selbst in den wohlhabenderen Ländern Lateinamerikas, wie z.B. Brasilien, ist die Kluft zwischen Arm und Reich riesig und die Verteilung des Reichtums nach wie vor ungerecht. 

Auslandsschulden verhindern Sozialpolitik

Die oft unter früheren Diktaturen angehäuften Auslandsschulden sind seit Jahrzehnten eine große Belastung.

Das Abzahlen der Schulden verhindert in den meisten Ländern eine effektive Sozialpolitik - mit schwerwiegenden Auswirkungen auf das Bildungs- und Gesundheitswesen sowie auf die Arbeitsbedingungen.

Indigene Bevölkerung

Die indigene Bevölkerung Lateinamerikas umfasst ca. acht bis zwölf Prozent, das entspricht etwa 40 bis 50 Millionen Menschen. Die große Mehrheit (90 Prozent) lebt in Bolivien, Guatemala, Ecuador, Mexiko und Peru.

Aufgrund ihrer Kultur, Rasse und Sprache werden große Bevölkerungsgruppen seit Jahrhunderten gesellschaftlich benachteiligt. Die Frauen dieser an den Rand gedrängten Gruppen werden gar in zweifacher Hinsicht diskriminiert: als Indios und auf Grund ihres Geschlechts.

Schwerpunkte und Strategien des Hunger Projekts

Diese indigenen Bevölkerungsgruppen - vor allem die Frauen - in ihrem Entwicklungsprozess zu unterstützen, ist der Schwerpunkt bei der Arbeit des Hunger Projekts in Lateinamerika.

Die Aktivitäten kozentrieren sich bisher auf drei Länder:

  • Mexiko
  • Bolivien
  • Peru
Auch in Lateinamerika stellt sich das Hunger Projekt auf regionale Gegebenheiten ein und variiert deshalb die Strategien in den einzelnen Ländern und Regionen.

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