
Dreimal hatten wir Gelegenheit, Vertreter der Kommunalpolitik und sogar den Vize-Gouverneur des Bundesstaates Oaxaca bei Treffen kennen zu lernen. Hugo hatte diese zuvor über Bekannte und deren Beziehungen („Alles läuft hier über gute Beziehungen.“) ausgelotet und mit ihnen Treffen vereinbart. Hier kam ihm die Anwesenheit der internationalen Investoren sehr zu Pass.

In prägnanter Weise hatte er das Wesen des Hunger Projekts und seine Erfolge vorgestellt und gleich vermittelt, dass wir gerade da wären, um uns die Erfolge der Hunger Projekt Arbeit und unserer Investitionen anzusehen.
Die Resonanz war jedes Mal sehr befriedigend. Alle Vertreter sprachen sich dafür aus, mit dem Hunger Projekt zusammen zu arbeiten und vereinbarten auch gleich die nächsten Termine.
Wenn Leute aus dem Ausland in solch verschlagene Gegenden kommen, muss ja irgendwas dran sein. Das lässt sich kein „Provinzfürst“ entgehen. Das macht einen ganz anderen Eindruck, als wenn „nur“ ein indigener Entwicklungstrainer aufkreuzt.
Die Dorfbewohnerinnen und -bewohner waren regelmäßig verblüfft, wieso wir uns ausgerechnet für ihr Dorf interessierten. Als wir erklärten, warum und wieso, fühlten sie sich sehr geehrt.