
Das Hunger Projekt tritt gemeinsam mit Frauen und Männern weltweit an diesem Tag für die Beendigung der Gewalt gegen Frauen und Mädchen ein. Das Ziel des Hunger Projekts als globale Bewegung ist die Überwindung des Hungers. Dieses Ziel kann nur erreicht werden, wenn Frauen und Männer zusammenarbeiten – ohne Gewalt und als gleichberechtigte Partner.
Das Hunger Projekt weiß, dass Gewalt gegen Frauen und Mädchen die Entwicklung stark beeinflusst. In den Entwicklungsländern tragen überwiegend Frauen die Verantwortung für die Versorgung der Familie. Wenn Frauen verletzt, unterdrückt und ihnen die Arbeit unmöglich gemacht wird, leiden darunter auch Familie und Gemeinschaft. Deshalb stärkt das Hunger Projekt besonders Frauen in ihrer Schlüsselrolle. Männern wie auch Frauen wird klar, wie viel sie erreichen können, wenn sie gemeinsam daran arbeiten, ihre Situation zu verbessern. Die Partner des Hunger Projekts in den Dörfern haben festgestellt, dass die Gewalt abnimmt. Zu den Initiativen des Hunger Projekts, die Frauen und Mädchen stärken, gehören die Initiative für die Afrikanische Farmerin (ein Kleinkreditprogramm), die HIV/AIDS and Gender Inequality Workshops in acht afrikanischen Ländern, der Nationale Tag des Mädchens in Bangladesch und die Stärkung von Frauenabgeordneten in Indien.
Bangladesch: Etwa 450 Veranstaltungen wurden in Bangladesch zum Weltfrauentag organisiert. Ein Beispiel ist der Umzug im Ramna Park in Dhaka, der oben auf dem Foto zu sehen ist.
Äthiopien: Das Hunger Projekt in Äthiopien erreichte, dass die Stellungnahme zum Weltfrauentag in der Zeitung The Ethiopian Herald vom 7. März erschien.
Indien: Gemeinsam mit dem Ministerium für Frauen und Kinderentwicklung, UNIFEM und der Norwegischen Botschaft veranstaltete das Hunger Projekt am 12. März eine Feier mit 700 Gästen, unter ihnen Regierungsvertreter, Diplomaten, Mitarbeiter bilateraler Organisationen, Mitglieder von Bürgerinitiativen und Frauen verschiedenster Gruppen der Stadt.
The Times of India, Indiens führende Tageszeitung, führte ein Interview mit Rita Sarin, der Landesdirektorin des Hunger Projekts und zitierte sie in einem Artikel mit dem Titel „Agentinnen des Wandels schreiten voran“. Darin wird über die erfolgreiche Arbeit der Frauenabgeordneten im ganzen Land berichtet. (Artikel auf englisch).
Mexiko: In der Gemeinde organisierte Huerta Salas, die dortige Entwicklungstrainerin, eine Demonstration, bei der alle weiße Kleidung tragen sollten. Bei der Veranstaltung klärten Huerta Salas und andere Trainer über die Rechte der Frauen auf. Viele Teilnehmerinnen zeigten sich erfreut und erstaunt und erklärten, hiervon zum ersten Mal zu hören.
In einer anderen Gemeinde organisierten Trainer Diskussionsrunden auf dem Gelände der Bauern-Kooperative. Sie sprachen über die fünf wichtigsten Frauenrechte und die Notwendigkeit Frauen stärker in die Arbeit der Kooperative einzubeziehen.
Global: Über 40 Frauen, Investorinnen des Hunger Projekts und Aktive (was sich selbstverständlich nicht gegenseitig ausschließt) trafen sich am 10. März zu einer Konferenz, bei der sie sich, aus Anlass des Frauentages, mit allen Frauen der Welt solidarisch erklärten. Es fand eine angeregte Diskussion über mögliche Aktionen statt, aber auch über die bisherigen Erfolge in Südasien, Afrika und Lateinamerika wurde lebhaft berichtet.