
Auch wir vom Hunger Projekt sind tief erschüttert über das Ausmaß der Katastrophe, die durch das schreckliche Erdbeben in Haiti verursacht wurde. Es sind Menschen betroffen, die schon zuvor in großer Armut lebten. Sie stehen jetzt vor dem Nichts.
Über die unmittelbare Nothilfe hinaus ist eine intensive Betreuung der traumatisierten Menschen dringend notwendig. Es wird auch erforderlich sein, in den nächsten Jahren gemeinsam mit den Überlebenden neue Existenzgrundlagen aufzubauen, damit sie die Möglichkeit haben, ihrer Armut zu entkommen.
Das Hunger Projekts ist nicht in der direkten Katastrophenhilfe tätig und Haiti gehört nicht zu unseren Programmländern. Viele Nichtregierungsorganisationen, die in Haiti langjährige Erfahrungen haben, leisten dort mit allen ihnen zur Verfügung stehenden Mitteln sehr, sehr viel und wir bitten Sie hierfür um Ihre Unterstützung.
Wenn Sie für die wichtige Aufbauarbeit in Haiti spenden möchten, informieren Sie sich bitte auf der Homepage des Deutschen Zentralinstituts für soziale Fragen, www.dzi.de. Dort erhalten Sie Hinweise zu Organisationen und Tipps, worauf man achten sollte, um in Katastrophensituationen tatsächlich an die richtige Stelle zu spenden.
Seit dem 12. Januar erleben wir, zu wie viel Hilfsbereitschaft und Solidarität die Menschen bereit sind. Dieses Gefühl der Verbundenheit sollte uns weiter begleiten und erneut Anlass sein, uns als Weltbürger zu verstehen und gemeinsam die Verantwortung für ein würdevolles Leben aller Menschen auf dieser Welt zu übernehmen.