

Ab September 2010 wird Mary Ellen McNish die Leitung des Globalen Hunger Projekts als "Chief Executive Officer" (CEO) und Präsidentin übernehmen.
Mary Ellen McNish arbeitete zehn Jahre als Generalsekretärin bei der Religiösen Gesellschaft der Freunde - American Friends Service Committee (AFSC). Die Organisation wurde 1917 von den Quäkern gegründet. Ihr gehören Menschen verschiedener Religionen an, die sich für soziale Gerechtigkeit, Frieden und humanitäre Hilfe einsetzen. AFSC erhielt 1947 den Friedensnobelpreis für die in Deutschland nach dem Zweiten Weltkrieg geleistete Arbeit.
Bei AFSC leitete Mary Ellen McNish das Tagesgeschäft - mit einem Budget von 47 Millionen US-Dollar, 500 Mitarbeitern und 67 Büros in den USA und im Ausland. Sie erarbeitete das erste strategische Konzept der Organisation, leitete erfolgreich eine 30 Millionen US-Dollar Kampagne, trat als wichtigste Sprecherin von AFSC auf und setzte sich dabei für Menschenrechte, wirtschaftliche Gerechtigkeit und Konfliktbewältigung ein. Sie vertrat AFSC bei den Jahrestreffen der Friedensnobelpreisträger und bei anderen nationalen und internationalen Zusammenschlüssen. Sie gehörte dem Vorstand von InterAction an, dem Dachverband internationaler Hilfs- und Entwicklungsorganisationen, zu dem auch das Hunger Projekt gehört. Mary Ellen McNish leitete Friedensdelegationen in Nordkorea, Iran, China, Israel, Palästina, Brasilien und sieben afrikanischen Staaten.
Mary Ellen McNish verfügt über 35 Jahre Erfahrung in der Leitung gemeinnütziger Unternehmen u.a. als geschäftsführende Direktorin am Weill Medical College of Cornell University und am New York Presbyterian Hospital sowie als Vizepräsidentin von Planned Parenthood of Maryland. Zu Beginn ihrer Karriere arbeitete sie als Lehrerin und unterrichtete Eltern. Sie leitete Kinder- und Mütterprogramme, zu denen auch Vorsorgeprogramme zum Missbrauch in der Ehe zählten. Sie erlangte ihren Bachelor in Erziehungswissenschaften an der East Stroudsburg University und ihren Master in Betriebswirtschaft an der John Hopkins University.
Mary Ellen McNish fühlt sich stark mit der Vision und den Werten des Hunger Projekts verbunden und schätzt die Bedeutung unserer Arbeit sehr. Sie unterstützt unsere Kernelemente – Stärkung der Eigenverantwortung, Empowerment der Frauen und Aufbau einer Partnerschaft mit den lokalen Regierungen.
Sie sagt: „Das feste Fundament, auf dem das Hunger Projekt aufbaut, beruht darauf, das Leben der Menschen zu ändern: von Hoffnungslosigkeit zu Zuversicht, von Armut zu Wohlstand, von Ausgrenzung zu Partizipation und von Bittgesuchen zu Gestaltung. Ich freue mich, bei dieser großen Anstrengung mitwirken zu können.“