Isny: Sponsorenlauf im Grünen

Am Montag, 11. Juli 2011 war es wieder soweit: um 8.00 Uhr fiel der Startschuss für den traditionellen Sponsorenlauf der Realschule Isny. Schon seit 2004 organisiert Nico Wüst, Lehrer an der Realschule, dieses Ereignis mit großem Engagement.

Schülerinnen und Schüler nach dem Start des Sponsorenlaufs der Realschule Isny

Die Schüler konnten sich überlegen, ob sie für ein Kinderhospiz aus der Region oder für das Hunger Projekt laufen. Am Ende kamen ca. 5.000 EUR für das Hunger Projekt für Aufbauprojekte in Malawi und Mosambik zusammen.

Wie funktioniert der Sponsorenlauf?

Im Vorfeld des Sponsorenlaufs haben die Mädchen und Jungen eine Sponsorenkarte bekommen, um sogenannte "Sponsoren" zu gewinnen. Sponsor kann jeder werden: Mama, Papa, Oma, Opa, Onkel, Tante, Nachbarn und wen es sonst noch alles im Bekanntenkreis gibt. Auch einige Lehrer der Realschule Isny haben sich gegenseitig gesponsert. Jeder Läufer soll einen, oder am besten mehrere Sponsoren finden, die sich verpflichten, einen selbst gewählten Geldbetrag (z.B. 50 Cent oder 10 Euro) pro gelaufenen Kilometer zu spenden. Im Anschluss werden die Kilometer addiert und der jeweilige Betrag beim Kassenlehrer bezahlt. Zudem erhält jedes Kind eine Urkunde, auf der die von ihm zurückgelegte Strecke vermerkt ist.

Alle Kinder der 5. und 7. Klasse - viele haben auch einen Lehrer als persönlichen Sponsor gefunden – sind im nahegelegenen Naturschutzgebiet abgesteckte 4km-Runden gelaufen. Dafür hatten die Kinder der 7. Klasse zwei Stunden und die Kinder der 5. Klasse eine Stunde Zeit. Natürlich versuchten alle Kinder, in dieser Zeit so viele Runden wie möglich zu laufen. Zunächst sind die Siebtklässler gestartet, so dass dann die Fünftklässler dazu ermutigt wurden, diese zu überholen. Die Teilnehmer konnten sich nach jedem Kilometer mit Getränken und Obst stärken. Als zusätzlichen Anreiz für alle gab es für die Klasse mit dem besten Runden-Schnitt noch einen besonderen Preis.

Maria Baum, Mitarbeiterin vom Hunger Projekt e.V. war dieses Jahr mit dabei und staunte: "Der Ehrgeiz der Teilnehmer war beeindruckend! Vor allem die Kleinen haben gekämpft und unglaubliche Leistungen erbracht. Bemerkenswert war auch die Organisation: jeder wusste genau, was er zu tun hatte.“

Alle Beteiligten haben einen großen Beitrag geleistet: Die sportliche Leistung von den Schülern und Lehrern sowie der finanzielle Gegenwert von Familienmitgliedern und Freunden. Auch diejenigen, die nicht mitlaufen konnten, haben die Schüler durch ihr Anfeuern unterstützt.

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