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NewsletterNewsletter 2007/06
Dr. Idrissa Dicko zu Besuch in DeutschlandBericht einer Teilnehmerin bei der Veranstaltung in Hamburg am 4.06.2007Anfang Juni bot sich die Gelegenheit, aus erster Hand Informationen über das Hunger Projekt zu erhalten: der Landesdirektor von Burkina Faso, Dr. Idrissa Dicko, war zu Gast in Deutschland, um über seine Arbeit und die erfolgreiche Epizentren-Strategie zu berichten.![]() Dr. Dicko promovierte in den USA über landwirtschaftliche Entomologie und war nach seiner Rückkehr nach Burkina Faso Professor an der Universität Ouagadougou und Direktor des Institute of Rural Development, bevor er sich 1997 spontan entschloss, für das Hunger Projekt zu arbeiten.
"Dienstleistungsansatz" versus Epizentren-StrategieSehr schlüssig vermittelte Dr. Dicko, warum der seit Jahren mit Unsummen finanzierte „Dienstleistungsansatz“ innerhalb der Entwicklungshilfe nicht nachhaltig funktionieren kann. Dem stellt er die Effizienz der Epizentren-Strategie gegenüber.Umsetzungsstärke ist nicht SchnelligkeitDas Hunger Projekt nimmt sich zwei Jahre Zeit, um Selbstvertrauen, Zuversicht, Gestaltungswillen und Kooperationsbereitschaft der Dörfer untereinander zu wecken und zu stärken. Erst dann wird 3 Jahre lang unmittelbar am Aufbau und der Entwicklung des Epizentrums gearbeitet.
Einsicht bringt weiter als Gesetzgebung: „bottom-up“ statt „top-down“Wenngleich das Hunger Projekt großen Wert darauf legt, politisch Einfluss zu nehmen und die Lebensbedingungen der Menschen aktiv mitzugestalten, sieht Dr. Dicko den Schlüssel zu nachhaltigen Veränderungen woanders: in den Köpfen der breiten Bevölkerung.Mehr Informationen über die Veranstaltung vom 4. Juni 2007 mit Dr. Idrissa Dicko finden Sie hier.
Stichworte:Das Hunger Projekt in Burkina Faso • Epizentrum • Empowerment statt „Dienstleistung“ • |
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